Once, mankind will be extincted. What then will be the quality, the state of mankind-made objects? (wildes Denken.)

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finefinefine_wildes Denken_Am Ende der Sprache die Bricolage.
HD-Video, 12 min
Production stills, ÄAA Mönchengladbach, 2015

 

 

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Video 12 Min. 2015

Eine Erzählung, deren Struktur auf einer repetitiven Verwendung von verschiedenen skulpturalen Objekten und Dingen, durch einen nicht näher beschriebenen Protagonisten beruht.

Durch diese wiederholten Spiele wird eine zufällige Abfolge von Schriftzeichen ausgewählt. Zufälligerweise ergibt sich dabei das Wort “fine”, der französchische Begriff und Schlagwort für Ende einer filmischen Erzählung, der Anfang des Endes eines Films, des Abspannes. Fine. The end. Rien ne va plus. Nichts geht mehr. Oder doch weiter?

Thematisieren will ich hier auch die Problemstellung des Ausstellens von Video und gewissen Arten von Performance. Der feld-hafte Begriff der Ausstellung beschreibt ein gleichwertiges Nebeneinander von Objekten, Dingen, Abbildungen – unterscheidet sich also zeitlich grundlegend von dem der linearen Narration in Videos oder gewissen Performances.

Die Dinge, Objekte, Skulpturen und Bilder in einer Ausstellung sind von Moment zu Moment gegenwärtig, als würde jedes Ding dauernd und von neuem sprechen: Here I am, here I am, Here I…..

Diese Präsenz beschreibt zwar auch die Performance, doch hier vergeht auch immer schon im gleichen Moment was gegenwärtig ist/war.

Die Diskrepanz zwischen einer vom Autor – für den Betrachter bereits vorgekauten Bedeutungskette der Narration und dem Spiel eines gleichzeitigen Nebeneinanders von eher kalkülhaften Setzungen von Objekten im Raum, ist eines der Grundprobleme, die mich in meiner Arbeit beschäftigen, aber es ist auch ein produktives interessantes Problem, das zu neuen Versuchen motiviert.

Das Video gibt zwar eine scheinbare lineare Narration vor, ist aber von einer eher zirkulären Logik, so dass der Betrachter jederzeit „Ein-bzw. Aussteigen“ kann.

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