Can you ship the book on Post-Internet-Art to me per FedEx or Post? Sorry, don‘t have a kindle. | Peter Fritzenwallner

Can you ship the book on Post-Internet-Art to me per FedEx or Post? Sorry, don‘t have a kindle.

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Can you ship the book on Post-Internet-Art to me per FedEx or Post?
Sorry, don‘t have a kindle.
Der Bote, FedEx-Boten-Hemd (XL), FedEx-Paket,
Magnete, Kunsthaarfell;
130x60x40cm
Metall, Lack, Textilien, FedEx-Paket
2015

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Performance/Installationview Peter Fritzenwallner @ wellwellwell Vienna, as a part of: NARRATOLOGY—LA FOLIA. Heinrich Dunst, Peter Fritzenwallner, Stephanie Kaiser. 29th of May – 20th of June, 2015 curated by Sabine Folie.

Can you ship the book on Post-Internet-Art to me per FedEx or Post?
Sorry, don‘t have a kindle.

Performances Peter Fritzenwallner: 29. Mai 2015, 20. Juni 2015;

fiktive Einrichtungssituation des Büros der Direktorin des Fridericianum Kassel.
2 Fauteuils, 1 Tisch, Metall, Holz, Leinen, Elektrodengeschweißt, lackiert.
1 Styroporkopf, mit schwarzem Samt überzogen, handgefertigte Kappe mit FedEx-Logo versehen,
1 Laptop-Imitat, Metall, elektrodengeschweißt, Lack;,
2015

Diese Performance konstruiert eine fiktive Situation, eine Handlung, einen Alltagsmoment, der sich im Büro von Susanne Pfeffer, der Direktorin des Kasseler Fridericianums abspielt.
Links im Bild der Assistent der Direktorin, gespielt von Peter Fritzenwallner, rechts im Bild der FedEx-Bote, gespielt von Christian Pock, einem Ausstellungsbesucher, der spontan diese Rolle übernommen hat.

Plot:

Die Direktorin des Museums arbeitet gemeinsam mit ihrem Assistenten an einem neuen Ausstellungsprojekt. Sie befindet sich jedoch gerade auf einer Dienstreise. Zu Recherchezwecken hat sie vor kurzem ein Buch über Post-Internet-Art bestellt. Dieses wird nun durch den FedEx-Boten geliefert, das Paket wird vom Assistenten entgegen-genommen.
Der Assistent fühlt sich gerade in jenem Moment mit der Konzeption der Ausstellung überfordert und überrumpelt und drängt den Boten dazu, kurz zu bleiben und Platz zu nehmen.

Der Assistent beginnt sogleich dem völlig ahnungslosen Boten über das Projekt zu erzählen und er präsentiert dem Fed-Ex-Boten Arbeiten verschiedener Künstler, die für diese Ausstellung bereits angeliefert wurden. (Die Arbeiten stammen teilweise von frei erfundenen Autoren, teilweise werden sie auch tatsächlich existierenden Künstlern zugeschrieben, sie sind jedoch alle von P. Fritzenwallner frei erfunden und angefertigt worden.)

Der Assistent wünscht eine Kritik von einer „unschuldig-unverbauten und diskursfernen Person“ also dem Boten, der einen erfrischt-unbekümmerten Blick auf die Arbeiten und das Projekt haben könnte.

Der Bote stellt sich jedoch als eher wortkarg heraus, strahlt eher eine Gleichgültigkeit der Sache gegenüber aus. So verfällt der Assistent in Monologe und versucht dem Boten die Schlüssigkeit des kuratorischen Konzeptes und der Zusammenstellung zu vermitteln. Diese Performance besteht aus weiteren „untergeordneten, kleinen Performances, in denen dem Boten die Arbeiten der teilnehmenden Künstlern vom Assistenten erklärt
werden.

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